Alle Beiträge von Regina Portmann

Es klopft bei Wanja in der Nacht

Das wunderschön illustrierte Bilderbuch, „Es klopft bei Wanja in der Nacht“ von Tilde Michels, führte uns durch die Winterzeit und für einmal lag draussen so viel Schnee, dass wir unsere Tellerschlitten  aus dem Keller holen und in der Pause jeweils die Rampe hinunter sauen konnten. Die grösste Herausforderung dabei…, nicht im Bach zu landen!

         

         

Aber auch im Chindsgi gab es viel zu diesem Winterthema zu entdecken. Wir haben uns mit den Tieren und ihrem Leben bei Schnee und Eis beschäftigt, viele neue Lieder und Verse gelernt, den Bäbiegge zu Wanjas Waldhaus umfunktioniert, die Werkbank wieder in Betrieb genommen und noch vieles mehr.  Überall unterstützt von unserer tollen Praktikantin Frau Tschopp!

Spuren im Schnee zu finden, sie zu bestimmen und selbst welche herzustellen, war ebenfalls ein grosses Thema in dieser Zeit. An einem Tag haben wir zusammen einen riesengrossen Klumpen (fast echten) Schnee hergestellt und mit unseren Leitfiguren aus dem Bilderbuch, dem Fuchs, dem Hasen und dem Bären Spuren darin gemacht. Das war richtig super!

   

Gerne verraten wir euch zum Schluss das Rezept für unseren „Schnee“. Vielleicht habt ihr ja Lust, euch auch einmal eine solche Knetmasse herzustellen. Es lohnt sich auf jeden Fall.

ZUTATEN

400g Weissmehl, 200g Salz, 2EL Zitronensäure oder 2TL Weinsteinsäure (Alaun), 500ml kochendes Wasser, 3EL Speiseöl (möglichst farblos) und etwas weisse Lebensmittelfarbe (oder falls ihr euch bunte Knete machen wollt, Farbe nach eurem Geschmack)

HERSTELLUNG

Alle Zutaten, bis auf die Farbe, in eine grosse Schüssel geben und gut durchkneten (Vorsicht beim Kneten mit Kindern: der Teig ist am Anfang durch das kochende Wasser sehr heiss). Wenn die Knetmasse fertig ist, kann sie portionenweise eingefärbt werden.

HALTBARKEIT

Wenn man die Knete gut und luftdicht verpackt, hält sie sich etwa ein halbes Jahr. Geknetete Figuren lassen sich haltbar machen, indem sie eine Woche auf der Heizung getrocknet und anschliessend – je nach Dicke – 30 bis 60 Minuten bei 150°C im Backofen gebacken werden.

Herbst – Pilze

Draussen wird es kühler, die Blätter färben sich bunt und die Vögel machen sich langsam auf ihre weite Reise Richtung Süden. Der Herbst hat Einzug gehalten.

Bei uns im Kindergarten stand eines Morgens ein, etwas seltsam riechendes Packet vor der Türe. Natürlich haben wir es sofort geöffnet und zum Vorschein kam ein Pflanzset für Champignons! Ob das wohl klappen würde? Wir haben die Anleitung studiert und alles genau wie beschrieben ausgeführt und… es hat geklappt. Die Freude war riesengross, als sich endlich die ersten weissen Hütchen ihren Weg durchs Erdreich gebahnt haben und dann bald so zahlreich waren, dass wir neben dem Probieren noch einige davon aufgeschnitten und mit ihnen lustige Stempelbilder gemacht haben.

Daneben haben wir uns natürlich im Wald auf die Suche nach verschiedenen Pilzen gemacht und auch versucht sie zu bestimmen.  Im Kindergarten haben wir Wettbewerbe veranstaltet, wer aus Kapla Hölzchen den höchsten, speziellsten und originellsten Pilz bauen kann. Wir haben mit Pinzetten versucht, Pilze durch ein Spinnennetz einzusammeln, was gar nicht so einfach war.

     

Beim kleinen Raben Socke haben wir viel mit Streifen gearbeitet, jetzt standen die Punkte auf dem Programm. Wir haben versucht, möglichst runde Kreise zu zeichnen und geschaut, welcher Pilz die meisten Punkte hat und ganz viele Zählspiele gemacht. Daneben entstanden bunt gemusterte Fantasiepilze.

   

Herbst – Pilze; ein Thema, welches uns richtig fasziniert und zum Staunen gebracht hat.

 

   

   

   

     

Kleiner frecher Rabe Socke

Ein grosser Schnabel, eine rotweiss geringelte Socke und ganz viele Flausen im Kopf; das ist der kleine Rabe Socke, der uns die ersten Wochen im Kindergarten begleitet hat.

Unsere selbst gewerkelten Raben, welche am Besuchsnachmittag im Juni entstanden sind, warten nun mit einer kleinen Überraschung auf die Kinder.

Gemäss unserem Jahresmotto „NaturPur!“ hat in diesem Schuljahr jedes Kind seinen eigenen kleinen Eimer erhalten, um darin Schätze in der Natur zu finden und mit nach Hause zu transportieren. Am ersten Kindergartentag hat uns der kleine Rabe Socke in seiner Gärtnerschürze einen Brief mit Ringelblumensamen mitgebracht. Da kamen die Eimer als Transportbehälter für die Erde zum Einsatz. Aber auch bei unseren Ausflügen in den Wald, dürfen sie natürlich nicht fehlen und werden rege benutzt.

Überhaupt geniessen wir die Zeit an unserem Waldplatz immer sehr. Da wird gearbeitet, Hütten werden gebaut, kleine Waldbewohner beobachtet und natürlich gibt die frische Luft tüchtig Appetit! Herzlichen Dank an dieser Stelle unserer tollen Elterngruppe für das feine und  „Corona konforme“ Schoggi Fondue!

           

Aber auch im Kindergarten sind wir fleissig. Wir sortieren verschiedene Socken und lernen sie zusammen zu legen, werkeln eine eigene Tasche für die Elternpost, lernen erste Lieder kennen, hören Sockes Abenteuern zu, entdecken Neues zu den Rabenvögeln und lernen einander und den Kindergarten mit seinen Abläufen und Regeln kennen.

       

Die Küken sind los!

Seit den Ski- und Sportferien drehte sich bei uns im Kindergarten alles rund um das Bilderbuch „Das schwarze Huhn“. In dieser wunderschönen Geschichte geht es um ein Huhn, das es einfach nicht schafft, ganz gewöhnliche Eier zu legen und deshalb ausgelacht und verspottet wird. Zum Ende der Geschichte hin darf es aber erfahren, dass es ganz in Ordnung ist, ein wenig anders als die Anderen zu sein.

Wir haben an einer Werkstatt rund um das Bilderbuch gearbeitet. Jedes schwarze Huhn hat uns eine andere Aufgabe mitgebracht. In der dazugehörenden Schublade befand sich das benötigte Arbeitsmaterial.

      

Wir konnten uns jeweils die Aufgaben aussuchen und das entsprechende Huhn mit unserer Holzklammer markieren. Nach dem Erledigen des Postens, bekamen wir jeweils ein entsprechendes Ei für unser Osternest. Natürlich nicht ein Gewöhnliches, sondern ein Ei in einer speziellen Form. Ebensolche, wie sie das schwarze Huhn legt.

      

An einem Tag lagen plötzlich verschiedene Gegenstände bei uns im Kreis. Neben diversen Styroporplatten, Holzbrettern, einer Plastikwanne und Klebeband, fanden wir auch eine Wärmelampe, ein Futtergeschirr, sowie ein Wasserspender und eine kleine Holzstange. Wir haben gar nicht so lange gebraucht um Herauszufinden, wofür diese Sachen wohl gedacht sind und dann war die Freude riesengross:

WIR KRIEGEN ECHTE KÜKEN IN DEN KINDERGARTEN!

Aber zuerst mussten wir den Küken einen Stall bauen. Alle miteinander und ohne Bauplan… aber nach langen Diskussionen haben wir es wirklich geschafft, den Küken einen supercoolen, gemütlichen Stall zu bauen und einzurichten. Und nach zwei Mal Schlafen war es dann endlich so weit und die Küken sind eingezogen. Vier gelbe Bibelis und weil wir das Thema „Das schwarze Huhn“ hatten, durfte natürlich auch ein dunkles Küken nicht fehlen.

Wir haben die Zeit mit unseren Küken sehr genossen und jeden Tag gestaunt, wie schnell, dass sie gewachsen sind. Aus den flauschigen kleinen Bällchen sind schon nach wenigen Tagen kleine Minihühnchen  mit echten Federn geworden. Es war spannend, sie zu beobachten, sie zu halten und uns um sie zu kümmern. Wir haben auch ganz viel Besuch in dieser Zeit bekommen. Viele Geschwister, Eltern und Kinder aus Läufelfingen waren bei uns im Chindsgi, worüber wir uns sehr gefreut haben.

Am Freitag vor den Ferien mussten wir uns dann leider von den kleinen Wichten verabschieden. Langsam sind sie doch zu gross für unseren Stall geworden. Aber glücklicherweise durften die Küken zu Familie Bieneck umziehen. Dort können wir sie wieder besuchen und ihnen auch weiterhin beim Wachsen zuschauen und wer weiss, vielleicht legen sie ja auch einmal ein Ei für uns.

Jetzt wünschen wir allen Leuten von Läufelfingen eine wunderschöne Osterzeit und ganz viel Glück beim Eiersuchen.

Die Kinder vom Kindergarten Weidenmatt

       

          

 

Forschertag im Kindergarten

Nach den Weihnachtsferien hat uns der „Kleine Polarforscher“ im Kindergarten begleitet. Aus unserem Bäbiegge wurde eine winterliche Forscherstation. Wir haben das Wetter beobachtet, Versuche mit Eis gemacht und viel über den Nordpol und seine Bewohner erfahren.

Am 22. Januar 2018 durften wir dann als Höhepunkt einen absolut genialen Forschertag im Chindsgi erleben. Gemeinsam mit der Elterngruppe haben wir viele tolle Experimente durchgeführt und immer wieder gestaunt, was da so alles passiert. Gerne nehmen wir euch mit, auf unsere Reise in die Welt der Forscher und Entdecker. Also Kittel anziehen, Schutzbrille auf und los geht’s! Ah, und ganz wichtig: Wir arbeiten mit echten Chemikalien, also nichts in den Mund stecken!!

   

Nach einem spannenden Experiment mit Seifenblasen, Essig und Backpulver (warum sinken denn diese Blasen nicht auf den Boden??) haben wir versucht, in Zweierteams eine möglichst gute Isolierschicht um eine Metallflasche zu konstruieren, damit das Eiswasser in der Flasche ganz lange kalt bleibt. Immer wieder haben wir danach die Temperatur gemessen und gestaunt, welche Materialien besser isoliert haben als andere.

Nach einer kurzen Pause ging es dann in das Obergeschoss, wo unsere super „Chefchemikerin“ Cornelia Thoma uns verschiedene Versuche mit Anleitungen aufgebaut hatte. Wir haben mit glibberigen Würmchen experimentiert, versucht ganz schmutziges Wasser wieder sauber zu bekommen und haben den Superabsorber und seine Funktion kennen gelernt.

    

   

       

Nach erlebnisreichen Stunden hat uns allen der Magen geknurrt und wir durften, anders als der kleine Polarforscher, ein frisches, warmes Mittagessen geniessen. Hmmm…

Am Nachmittag konnten wir alle noch einmal unsere Lieblingsexperimente durchführen, bevor es dann, müde aber zufrieden, wieder nach Hause ging.

Das war ein super Tag und wir danken unserer tollen Elterngruppe und ganz herzlich dafür, dass ihr dieses Erlebnis für uns alle möglich gemacht habt. Ihr seid einfach genial!

Die Kinder vom Chindsgi Weidenmatt