Archiv der Kategorie: 5. Klasse

Die Kinder berichten: Gemeinsames Singen im Altersheim

Liebe Leser/innen

Wir möchten euch erzählen, was wir im Altersheim erlebt haben. Wir wollen auch nicht mehr um den heissen Brei reden und jetzt anfangen. Viel Spass!

Um 14.30 Uhr hat unser Ausflug oben im Schulhaus begonnen. Bereits auf dem Weg hatten wir viel Spass. Wir waren schnell am Ziel. Im Aktivierungsraum wurden wir sehr freundlich begrüsst. Als alle einen Sitzplatz gefunden haben, begannen wir mit unseren Liedern. Nachdem wir die Hälfte der Lieder vorgesungen haben, begann die Schweizerreise. Natürlich sind wir nicht mit dem Koffer durch die Schweiz gereist. Nein! Sondern die Betreuerinnen haben uns immer typische Gegenstände von verschiedenen Kantonen gezeigt. Natürlich nicht von allen Kantonen. Gemeinsam, mit den Bewohnerinnen und Bewohnern, sangen wir zu den ausgewählten Kantonen typische Volkslieder.
Wir halfen einigen Bewohnerinnen und Bewohner, die richtige Seite im Liederbuch zu finden.
Als die Reise fertig war, sangen wir unsere letzten Lieder.
Sie bedankten sich bei uns für unseren Besuch. Zum Abschluss gab es noch ein kleines „Z’Vieri“. Danach verabschiedeten wir uns und gingen gut gelaunt nach Hause.

Noch eine kleine Information:
Alle Leute, und das waren schon ein paar, kamen freiwillig zum Singnachmittag. Das hat uns sehr gefreut!

Wir bedanken uns bei der Leitung der Aktivierungsgruppe für diesen Nachmittag!

Vielen Dank für’s Lesen!

Die Kinder berichten: Die Übernachtung in der Schule

Die Übernachtung in der Schule

Um 17.00 Uhr trafen wir uns voller Vorfreude im Schulhaus. Wir brachten unser Gepäck ins Schulzimmer und liefen gleich los.

Nachtwanderung Januar 2018

Als es dunkel genug war, bekamen wir Fackeln. Es war ein weiter, anstrengender Weg, doch es hat sich gelohnt. Als wir ankamen, bekamen wir leckere, selbstgemachte Suppe, Speckzopf und Tee.

Nachtwanderung Januar 2018
Nachtwanderung Januar 2018

Nach dem Essen musste ein Mädchen mal. Doch als sie draussen war, kam ein Junge aus dem Rauch gerannt und schrie voller Freude: „Ich habe einem anderen Jungen auf den Schuh gepinkelt.“

Zum Dessert gab es noch leckere Schokobananen.

Langsam wurde es Zeit zu gehen. Aber zuerst musste noch ein Schlammkampf durchgeführt werden. Er war episch. (Und sehr zu Freuden der Lehrperson sowie den Mamis.)

Wir nahmen wieder Fackeln zur Hand und liefen los.  Auf dem Weg wurden wir von einer Mutprobe überrascht. Alle haben sie gut gemeistert und wir konnten weiter. Endlich in der Schule angekommen, durften wir noch bis 00.00 Uhr Spiele spielen oder lesen. (UNO, Werwölfli usw.) Danach schliefen wir zum gemütlichen Gitarrengeklimper ein. Als wir um 6.00 Uhr morgens aufwachten, waren alle noch verschlafen. Anschliessend wurden wir zum „Fötzeln“ geschickt. Später haben wir ein leckeres Frühstück gegessen. Zum schönen Ende dieser Übernachtung durften wir noch ein Film schauen. („Hilfe wir sind Offline“)

Nachtwanderung Januar 2018

Wir bedanken uns bei allen, die geholfen haben diese Übernachtung zu organisieren. Es war ein cooles Erlebnis!

Nachtwanderung Januar 2018

Die Kinder berichten: Erinnerungen

Liebe Leserinnen und Leser

Nach allen Besuchen im Altersheim hatten wir viele Fragen und Gesprächsstoff. (Früher und Heute, die „Vergessenskrankheit“, Leben und Sterben, körperliche Veränderungen im Alter, …)

Aus diesen Gesprächen entstand folgender Beitrag:

Meine Oma…                 Mein Opa…                    Ich erinnere mich…

Ich erinnere mich, dass ich früher jeden Mittwoch zu meiner Oma gegangen bin, und es da immer Schnitzel gab. Weil es mein Lieblingsessen ist.

Fast die ganze Familie kommt jeden Freitag zu meiner Oma zum Mittagessen.

Ich mag meine Oma und mein Opa. Sie sind sehr lustig und immer gut drauf.

Meine Oma kann nicht so gut mit technischen Sachen umgehen, deshalb fragt sie immer meinen Bruder um Hilfe.

Meine Oma hat mir immer Socken gestrickt, sie waren aber sehr unbequem.

Mein Opa ist 70 und noch super fit! Er war ein Schreiner in Läufelfingen.

Meine Oma ist die beste Köchin der Welt.

Meine Oma strickt meinem Papa immer zu Weihnachten Socken.

Meine Oma muss alle Namen von meinen Onkeln und Tanten testen, bis sie auf den Namen von meinem Vater kommt.

Mein Opa ist immer sehr lustig. Er erzählt die besten Witze.

Meine Oma ist immer für uns da, von Montag bis Donnerstag.

Als meine Mutter geboren wurde, ist mein Ururopa gestorben.

Meine Oma ist sehr modern und auch sehr lustig.

Meine Oma joggt manchmal mit mir und spielt viele Spiele.

Mein Uropa strickt mir immer Socken zu Weihnachten.

Meine Oma ist 91 Jahre alt.

Mein Opa ist farbenblind, aber er spielt sehr gerne das farbige Kinder-UNO.

Meine Oma ist sehr modern.

Liebe Grüsse

5. Klasse

Exkursion nach Augusta Raurica

Exkursion nach Augusta Raurica

Am Dienstag, 12. September machte ich mit der 5. Klasse eine Exkursion nach Augusta Raurica. Die Kinder haben in Gruppen kleine Berichte erarbeitet. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen.

Die Anreise

Wir trafen uns um 8.00 Uhr am Bahnhof in Läufelfingen. Vereinzelt kamen die Kinder zum Treffpunkt. Endlich fuhr das „Läufelfingerli“ ein und alle konnten einsteigen. Die Reise beginnt mit der Abfahrt des Zuges um 8.11 Uhr. Im Zug war es ziemlich lustig. Die Kinder der 5. Klasse haben sich unterhalten, in herumliegenden Zeitungen gelesen, am mitgebrachten Proviant geknabbert und kleine Spiele gemacht. So verging die Zeit sehr schnell und um 9.00 Uhr kamen wir bereits am Bahnhof in Kaiseraugst an. Zu Fuss liefen wir singend und lachend direkt zum Römermuseum.

Nach der Anreise haben wir uns erst einmal gestärkt mit dem Znüni.

Der Workshop

Um 10.00 Uhr wurden wir von einer sehr netten Fachfrau empfangen. Sie zeigte uns einen Teil des Römerhauses und erzählte sehr viele spannende Dinge, welche auch unsere Lehrerin erstaunten. Auch unsere Fragen hat sie ausführlich beantwortet. Eine richtige Expertin! Gemeinsam liefen wir in Richtung Forum zum Workshop-Zelt. Wir durften eine Lavendelsalbe und eine Zimt-Duftsalbe herstellen. Natürlich hat uns die Fachfrau auch hier viel Wissenswertes über die römische Salbenherstellung, den Gebrauch von Lavendel, Olivenöl sowie Zimt mitgeteilt. Alle Kinder erhielten Rezepte für verschiedene Öle und Salben. Alle durften selber eine Lavendel- und eine Zimt-Duftsalbe mischen, abpacken, beschriften und mitnehmen.

Die ganze Klasse hat fasziniert mitgemacht. Unsere Fachfrau hat sich am Ende des Workshops zusätzlich Zeit genommen. Sie hat uns sehr deutlich und einfach einige Raffinessen des römischen Heizungssystems gezeigt und erklärt. Nachdem alles aufgeräumt war, haben wir uns bedankt und verabschiedet. Auch die Fachfrau war sehr zufrieden und hatte Spass mit unserer Klasse.

Das Mittagessen

Der Workshop dauerte bis 12.00 Uhr. Es war allerhöchste Zeit für das Mittagessen. Glücklicherweise ist das schlechte Wetter weitergezogen. Daher konnten wir im grossen Spieltheater unsere Sandwiches geniessen und miteinander spielen.

Nach dem Mittagessen machten wir noch ein Klassenfoto. Wenn man ganz oben war, konnte man eine gute Aussicht geniessen. Wir waren sehr beeindruckt wie gross das Spieltheater war. Man konnte ganz Augusta Raurica sehen. Wir haben „Fangis“ gespielt und die Treppen gezählt. Es waren 48 Treppenstufen. Anschliessend hatten wir das Römermuseum und das Römerhaus ganz für uns alleine.

Das Museum

Die Kinder erkundeten mit Rätselheften oder auf eigene Faust das Museum.

In dem Museum gab es einen Totenkopf von einem Römer. Plötzlich entdeckte jemand aus unserer Gruppe eine versteinerte Muschel in der kaputten Säule. Ausserdem gab es Kopfhörer in denen eine Geschichte lief. Danach haben wir den Silberschatz gesehen. Er bestand aus Münzen, Tablaren, Löffeln, Gabeln, Messern, Tellern und einem Kritzel.

Das Römerhaus

Das Römerhaus ist ein nachgebautes römisches Haus. Es hat 10 Räume. Eine Küche, ein Wohnzimmer, ein Schlafzimmer, einen Arbeitsraum, eine Backstube und ein Raum mit einer Kutsche und Amphoren. In den Amphoren wurden Flüssigkeiten z.B. Wasser, Wein oder Gewürze aufbewahrt und mit einer Kutsche transportiert. Das Bad hatte vier Zimmer. Ein Ankleideraum, zwei Baderäume und ein Massageraum. Die Toilette befand sich in der Küche.

Die Römer hatten bunte Mosaike am Boden und an den Wänden. Die Männer assen auf Sofas, die Frauen aber mussten auf Korbstühlen essen. Die Kinder durften nicht mit den Erwachsenen essen. Im Arbeitsraum arbeitete man mit Lebensmitteln oder Werkzeugen. Man machte Würste und räucherte sie in einer Räucherkammer. Im Bad gab es noch eine Heizung. Man konnte sehen wie die Heizung funktionierte.

Der Wasserhahn im Badezimmer war verziert wie eine Spielmaske, die man früher im Theater verwendete. Die Masken sahen eher leidend oder traurig aus. In der Küche hatte es unter der Treppe einen Hund.

Das Brunnenhaus

Das Brunnenhaus befindet sich bei den Thermen von Augusta Raurica. Bei unserem Besuch trafen wir einen Mann. Dieser fotografierte die alten Mauern im dunklen Brunnenhaus. Wir fragten nach, warum er diese alten Mauern fotografiert. Er erklärte uns, dass er die Pilze an der Mauer fotografiert, um herauszufinden wie man die Pilze von den alten Römermauern entfernen kann. Wenn zu viele Pilze wachsen, müsste man das Brunnenhaus für Besucher schliessen, was natürlich sehr schade wäre. Der Mann war ein Angestellter von Augusta Raurica. Was für eine spannende Begegnung.

Anschliessend bereiteten wir uns auf ein kurzes Theater vor. Unterwegs besichtigten wir den Raum mit vielen schönen Mosaiken. Zurück beim Spieltheater durfte jede Gruppe ihr kleines Theater vorspielen. Das war sehr witzig.

Die Rückkehr

Alles konnten wir nicht sehen. Viel zu schnell mussten wir zurück. Wir machten uns auf den Weg zum Bahnhof. Um 16.56 fuhr unser Zug. Wir hatten es, wie bei der Anreise, sehr lustig. Als wir in Pratteln ankamen, assen wir alle noch unsere Znünis fertig und teilten es miteinander. Dann kam unser Zug nach Sissach. Von Sissach nahmen wir das „Läufelfingerli“ zurück nach Hause. Am Bahnhof warteten bereits unsere Eltern auf uns.