Mit Hochdruck durch’s erste Semester

Von Experimenten mit der Polydrucktechnik…

Das erste Semester stand ganz im Zeichen verschiedener (Hoch-)Drucktechniken, welche die SchülerInnen individuell ausprobieren konnten. Ein erstes Werk entstand mit der Technik des sogenannten Polydrucks. Mit Hilfe von stumpfen Werkzeugen (zB. Bleistift- oder Pinselenden, dicke Stricknadeln, etc.) wird die Vorlage bzw. der Entwurf auf eine dichte Polystyrolplatte übertragen und in das relativ weiche Material eingedrückt oder -geritzt. Alles was NICHT gedruckt werden soll, muss runtergearbeitet werden…

Das ziemlich weiche Material eignet sich sehr gut, um mit wenig Aufwand und in kurzer Zeit erste Erfahrungen mit der Technik des Hochdruck zu sammeln. So haben die SchülerInnen durch Ausprobieren gelernt wieviel Farbe es braucht, um ein optimales Druckergebnis zu erzielen oder auch, dass Buchstaben spiegelverkehrt auf die Druckplatte müssen damit sie dann lesbar gedruckt werden!

…zur Linoldrucktechnik!

Nach diesen ersten, eher einfachen, Schritten im Bereich Druck haben wir nach den Herbstferien mit der wesentlich anspruchsvolleren Linoldrucktechnik angefangen. Anspruchsvoller deshalb, weil es wesentlich mehr Kraft braucht, mit den Linolschnittwerkzeugen das Material zu bearbeiten. Ausserdem ist beim Linolschnitt ein hohes Mass an Konzentration erforderlich – rutscht man mit dem Messer ab und hat man die Finger am falschen Ort, kann man sich üble Schnittwunden zufügen. Zum Glück musste diese Erfahrung niemand machen!

Die Bilder zeigen die Linoldruckerzeugnisse der Schülerinnen und Schüler…

 

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